JShopz Version 2.0

der erste Java Freeware Onlineshop

* Freeware nach GPL *

* Open Source *

 

Installationsanleitung und

Referenzmanual

 

 

www.jShopz.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Version 1.2 F

16.08.2000


Inhalt

Inhalt   2

History   4

1.       Einleitung   5

2.       Installation einer jShopz Lösung   5

2.1.          Installation des Betriebsystems  5

2.1.1.             Standart SuSE 6.4 Installation.mit Yast 1  5

2.1.2.             Installation der zusätzlich benötigten Software, die nicht im SuSE 6.4 Paket enthalten ist. 7

2.2.          MySQL ODBC Client   8

2.3.          Statistik – Tools  9

2.4.          jShopz Dateien installieren   9

3.       Konfiguration   10

3.1.          Konfigurationsdatei jshopz.cfg   10

3.2.          MySQL   11

3.2.1.             Manuelle Installation der Datenbank   11

3.3.          Webserver Apache   11

3.4.          Hintergrunddienste   12

3.4.1.             Session – Dämon   13

3.4.2.    Mail – Dämon   13

4.       Security   13

4.1.    SuSE Sicherheitseinstellungen   14

4.2.          Apache Sicherheitseinstellungen   14

4.3.          MySQL Sicherheitseinstellungen   14

5.    Erste Schritte   14

5.1.          Basiskonfiguration   14

5.2.          Hersteller / Marken   14

5.3.          Attribute - Typen   15

5.4.          Produkt – Kategorien   15

5.5.          Garantieregelungen   15

5.6.          Produkte   15

5.7.    EMail Adressen   15

5.8.          Zahlungsarten   15

5.9.          Admin-Bereich   16

5.9.1.             Server-Statistik   16

5.9.2.             Bestellungen   16

5.9.3.             Newsletter senden   16

5.10.            Anpassung des Layouts  16

6.       Datenpflege   16

6.1.          Abfragen   17

6.1.1.    Liste der aktiven Produkte  17

6.1.2.             Loggings  17

6.1.3.             Loggings löschen (alle) 17

6.1.4.             Loggings löschen (nur Debug und Info) 17

6.2.          Formulare   17

6.2.1.             Attributes  17

6.2.2.             Attributtypen   18

6.2.3.             Diskussion   18

6.2.4.             EMail Adressen des Shops  18

6.2.5.             Ereignisse  18

6.2.6.             Garantiebedingungen   18

6.2.7.             Hersteller   19

6.2.8.    HTML Seiten -> linkes Seitenmenü   19

6.2.9.             Kategorien   19

6.2.10.               Kreditkarten Arten   19

6.2.11.               Kritiken   19

6.2.12.               Kunden   19

6.2.13.               Länder   20

6.2.14.               Link Liste  20

6.2.15.               Logos für Produkte  20

6.2.16.               Products  20

6.2.17.               Seitenmenüs  21

6.2.18.               Shops  21

6.2.19.               Text / Bildbausteine für Contentseiten   21

6.2.20.               Unterkategorien   21

6.3.          Berichte   22

6.3.1.             Loggings  22

 

History

Datum      Ver.      Kz.      Änderung

16.08.2000      1.2      SG      Download Links angepasst, Hinweis MS Access

10.08.2000      1.1      SG      Änderungen an Installationsbeschreibung

07.08.2000      1.0      TT      Nachkontrolle

01.08.2000      0.9      SG      Installations Beschreibung einer Musterlösung

28.07.2000      0.8      TT      Diverse Ergänzungen


1.   Einleitung

Bei jShopz handelt sich es um eine E-Commerce Lösung auf der Basis von frei erhältlicher Software, die zum größten Teil unter der GNU/GPL Lizenz verfügbar ist. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, unsere E-Commerce Lösung ebenfalls unter der GNU/GPL Lizenz zu veröffentlichen und als Open Source für jedermann zugänglich zu machen.

2.   Installation einer jShopz Lösung

2.1.        Installation des Betriebsystems

Als Basis System dient eine Installation mit der SuSE 6.4 Distribution. Dort sind fast alle Software Pakete enthalten, die zur Anwendung von jShopz benötigt werden.

2.1.1.               Standart SuSE 6.4 Installation.mit Yast 1

Im Hauptmenü unter Einstellungen, Sprache, Deutsch wählen.

Im Menü Kernel-Module evtl Hardware Treiber für SCSII oder Netzwerkkarten auswählen.

Danach in das Menü Installation/System starten gehen und Installation starten.

Bei dem Menü Typ der Installation den Punkt Linux neu installieren wählen.

Im Yast nach der Partitionierung den Bereich „Konfiguration Laden“ auswählen.

- Den Punkt „SuSE System für Netzwerkserver“ Auswählen

- Dann Konfiguration ändern, erstellen

-         Folgende Pakete auswählen, wenn nicht schon vorgegeben:

-          

- in Serie D

                java,        Java Development Kit JDK 1.1.7v3-13

                javarunt, das Java Runtime Environment 1.1.7v3-10

        - in Serie N     

                        apache, Der Apache http-Server 1.3.12-7

                       

                        jserv        Java Servlet Modul V 1.1-7 für Apache

        - in Serie Pay

                        mysqbnch        MySQL Benchmarks

                        mysqclnt        MySQL Client Applikation wie MySQL Admin

mysql        Sql Datenbank (Version 3.22.32-7)

Achtung Lizenzbedingung lesen

                        mysqldev         MySQL Include Dateien und Bibliotheken

mysqllib        MySQL Shared Libraries

mysqperl        MySQL Perl Modules

- in Serie Sec

mod_ssl        (Version 2.6.2-7) Starke Kryptographie

                        openssl        (Version 0.9.5-5) Free Secure Socket Layer

und Transport Layer

 

Dann „Installation Starten“.

 

Wenn die Installation fertig ist, dann kann der Kernel bei Bedarf an die Hardware angepasst werden.

 

Die folgende Fehlermeldung beim Starten des Apache Webservers kann ignoriert werden und führte bisher zu keinen Problemen beim Betrieb des jShopz.

Apache Fehler: Loaded DSO /usr/lib/apache/mod_jserv.so uses plain Apache 1.3 API, This module might crash under EAPI! (please recompile it with –DEAPI)

 

Nach der Installation in /etc/rc.Config den Parameter StartMySql auf yes setzen, SuSEconfig starten.

Reboot mit dem Befehl init 6

Die Standard Mysql Datenbank ist installiert und das root Paßwort für MySQL muss noch festgelegt werden.

/usr/bin/mysqladmin –u root password test

Damit bestimmen wir für root das passwort test.

2.1.2.               Installation der zusätzlich benötigten Software, die nicht im SuSE 6.4 Paket enthalten ist.

Für die Java Servlets müssen Sie nun das Java Servlet Development Kit 2.0 von der Java Homepage downloaden und installieren.

Hier der Link: http://java.sun.com/products/servlet/download.html

Dort müssen Sie im Download Feld vom Java Servlet Development Kit 2.0 die Platform Unix (Solaris and other) auswählen.

Enpacken Sie die gespeicherte Datei mit dem Befehl „tar xvfz jsdk20-solaris2-sparc.tar.Z –C /usr/lib/java“.

 

Nun müssen wir noch die Apache JSSI (Java Server Side Includes) auf der Apache Java Homepage) downloaden. (http://java.apache.org/jservssi/dist/ApacheJSSI-1.1.2.tar.gz

Verzeichniss erstellen (wenn nicht vorhanden): „mkdir /download“

Nun entpacken wir das Tar.gz file mit „tar xvfz ApacheJSSI-1.1.2.tar.gz –C /download“.

 

Zum Versenden von html E-Mails muß noch die Java Mail API installiert werden. Diese findet man unter diesem Link http://java.sun.com/products/javamail/index.html.

Dort die Java Mail API downloaden und in das /download Verzeichniss entpacken mit „unzip javamail1_1_3.zip –d /download

Gehen Sie in das Verzeichniss /download/javamail-1.1.3 und Kopieren Sie die Datei „mail.jar“ nach „/usr/lib/java/lib/“.

Hinweis: Sie müssen auch die Java Beans Activation Frameworks Extension (kurz JAF) installieren. Diese finden Sie unter folgendem Link

http://java.sun.com/beans/glasgow/jaf.html.

Dort die JAF Datei downloaden und in das /download Verzeichniss entpacken mit „unzip jaf1_0_1.zip –d /download

Gehen Sie in das Verzeichniss /download/jaf-1.0.1 und Kopieren Sie die Datei „activation.jar“ nach „/usr/lib/java/lib/“.

 

Als letztes kommt nun der JDBC Treiber für den Java Servlet Zugriff auf die MySQL Datenbank.

Auf der MySQL Hompage den JDBC Treiber downloaden und in das /download Verzeichnis entpacken. Die Datei finden Sie unter dem Link http://www.mysql.com/downloads/Contrib/mm.mysql.jdbc-1.2c.tar.gz

Entpacken mit „tar xvfz mm.mysql.jdbc-1.2c.tar.gz –C /download

Kopieren Sie die Datei „mysql_comp.jar“ und „mysql_uncomp.jar“ nach „/usr/lib/java/lib/“.

Kopieren Sie das Verzeichnis /org/* mit allen Unterverzeichnissen nach

/usr/lib/java/lib/

Es muß noch der Dienst für die Java Servlet Erweiterung des Apache Webserver gestartet werden. Dafür ist das Script „usr/lib/java/runjsrv“ verantwortlich.Diese Datei wird erst später Automatisch mit dem Installieren der jShopz Dateien erstellt.

Zum Starten sollte das Script aus Kapitel 3.3 Hintergrunddienste verwendet werden, was erst nach dem entpacken des jshopz-2.0.tar.gz Files zur Verfügung steht.

2.2.        MySQL ODBC Client

Dieses Modul ermöglicht es Ihnen, mit diversen MS Windows – Anwendungen auf die MySQL Datenbank zuzugreifen. Es ist insbesondere erforderlich für den MS Access Client jShopz.mdb, der Ihnen bei der Konfiguration und Wartung der Datenbankinhalte behilflich ist.

 

Diesen ODBC Treiber finden Sie unter der Web – Adresse: http://www.mysql.com/downloads/api-myodbc.html

 

Installieren Sie ihn nach Anweisung und richten Sie eine ODBC Datenquelle mit dem Namen „aSHOP“ ein, die auf die Shop – Datenbank verweist.

Es muß noch im MySQL Server die Berechtigung erteilt werden, mit welchem Host (IP-Adresse des Windows PCs) auf die Datenbank Remote zugegriffen werden darf:

Verbinden mit der Datenbank

        Verbinden als root, Passwort =test, Datenbank=mysql:

mysql –u root –ptest mysql

Setzen der Rechte auf die Datenbank

Hier wird dem User „root“ die Erlaubnis gegeben, sich von allen Rechnern im Netz mit der Datenbank „aSHOP“ und dem Passwort „test“ zu verbinden:

        GRANT ALL PRIVILEGES ON aSHOP.* TO root@”%”

IDENTIFIED BY ‘test’;

Damit die Änderungen wirksam werden, muß MySQL mit /sbin/init.d/mysql restart auf der Komandozeile neu gestartet werden.

2.3.        Statistik – Tools

Um eine Statistik über die Zugriffe auf die Webseite zu bekommen, ist im SuSE Paket ein Tool Namens Webalizer enthalten. Hiermit erhält man in grafischer Form eine Auswertung in verschiedenen Darstellungen.

Zur Auswertung der Zugriffsstatistiken der Website ist im Yast , Installation festlegen, Konfiguration ändern/erstellen in der Serie „n“ das Tool Webalize auszuwählen.

Die Konfiguration erfolgt in der Datei „/etc/webalize.conf

Hier muss der Parameter „LogFile“ auf den Pfad angepasst werden, wo auch das LogFile des Apache Webserver liegt. Wenn Sie in der httpd.conf  den Pfad nicht ändern, braucht hier auch nichts gemacht werden.

Der Parameter „OutputDir“ muß auf den Pfad „/www/jshopz/admin/webalizer“ geändert werden, damit im Admin Bereich der Link zur Statistik richtig ist.

Die anderen Parameter kann man bei Bedarf ändern, um mehr Informationen über den Zugriff auf die Webseite zu erhalten.

Lesen Sie dazu die Doku des Webalizer und des Apache Webserver über die Logging - Möglichkeiten.

2.4.        jShopz Dateien installieren

Wichtig: Als erstes müssen die in Kapitel 2.1.2 angegebenen Schritte durchgeführt werden, weil es sonst beim Ausführen des „install.sh“ Scripts zu Fehlermeldungen kommen kann.

 

Download des gezippten TAR Files (jshopz-2.0.tar.gz) an irgendeine Stelle im Dateisystem, zB. Root. Nun das TAR File entpacken mit „tar xvfz jshopz-2.0.tar.gz“. Es wird ein Unterverzeichnis „download/....“ vom aktuellen Pfad an erstellt.

Wechseln Sie mit „cd download“ in das erstellte Verzeichnis und führen Sie das Installationsscript mit dem Befehl „./install.sh“ aus. Dieses Script kopiert alle Dateien aus dem Download Verzeichnis an die vorgegebenen Stellen und erstellt die Datenbank für MySQL und die dazugehörigen Tabellen. Ferner werden die Servlets an die entsprechende Stelle kopiert und anschließend compiliert.

3.   Konfiguration

3.1.        Konfigurationsdatei jshopz.cfg

Anpassen der /etc/activeshops/jshopz/jshopz.cfg Datei:

 

Hier werden die generellen jShopz Einstellungen vorgenommen. Wie man sieht, ist jShopz für mehrere Shoplösungen auch auf verteilten Rechnern ausgelegt. Wichtig: Alle diese Parameter müssen vorhanden und in genau der angegebenen Reihenfolge sein.

 

# jshopz configuration-file

SQLDataBase=     jShopz (Name der MySQL Datenbank)

SQLUser=           MySQL - User

SQLPassword=         Schutzwort des Users

MailServer=         IP-Adresse des Mailservers,

der die Mails versenden soll.

HTMLRoot=www/jShopz (Verzeichnis, in dem die HTML

Dateien Ihres Shops abgelegt sind)

WebServer=     IP-Adresse des Webservers auf dem der

jShopz laufen wird.

ShopName=jShopz (Name des Shops)

ShopURL=           www.Ihr-jShopz-Name.de

Hier nicht http:// angeben

BankName=          Hausbank

BankBLZ=          245 678 90

BankNo=          12345678

Mindermenge=     Unter diesem DM Betrag wird ein

Mindermengenzuschlag berechnet

MindermengenZuschlag=Mindermengen – Zuschlag

NoSecurity=http://     URL ohne Verschlüsselung

SSLSecurity=https://     URL mit Verschlüsselung

Sie können bei SSLSecurity= auch http:// angeben,dann läuft der jShopz auch ohne SSL. Zusätzlich muß in der Payment.html Seite auch die Links mit https gegen http ersetzt werden.

3.2.        MySQL

Es brauchen normalerweise keine manuellen Einstellungen an MySQL vorgenommen werden. Das install.sh Script erledigt alle notwendigen Schritte für Sie. Für die manuelle Installation hier die nötigen Schritte.

3.2.1.               Manuelle Installation der Datenbank

Erstellen der MySQL Tabellen und Benutzer für jShopz.

Einloggen in MySQLadmin

        mysqladmin –u root –p

        Passwort eingeben: test

Erstellen der Datenbank mit dem Namen ‚aSHOP’

        create aSHOP;

Ausloggen aus MySQLadmin

     Exit

Erstellen der Tabellenstruktur auf aSHOP mit cr_activeshops

Wechseln Sie in das download/sql Verzeichnis und führen Sie das Script “cr_activeSHOPS” aus (Befehl: „./cr_activeSHOPS“). Dieses Script erzeugt die benötigten Tabellenstrukturen und Beispieldaten in der Datenbank „aSHOP“.

3.3.        Webserver Apache

Der Apache Webserver muss noch auf die neue Umgebung angepasst werden. Soll der jShopz Server im Internet erreichbar sein, muß der DNS Name www.Ihr-jShopz-Name.de in einem DNS-Server (bei Microsoft der DNS Server, bei Linux Bind) auf die offizielle IP-Adresse angepasst werden.

Nun ändern wir in der Datei „/etc/httpd/httpd.conf“ (die Apache Webserver Konfigurationsdatei) die folgenden Einstellungen;

 

In der Section 2, Main Server configuration

        ServerName     192.168.1.82        (Inoffizielle IP, nur zu Demo)

        DocumentRoot „/www/jshopz“

     UseCanonicalName off      

       

In der Section 3, Virtual Hosts configuration

 
      <VirtualHost 192.168.1.82:80>
      DocumentRoot /www/jshopz
      ServerName www.ashop.test
      </VirtualHost>
 
In der Section SSL Virtual Host Context
 
Diese Zeilen ändern/einfügen
      <VirtualHost  default :443 ändern auf 
      <VirtualHost 192.168.1.82:443>
      DocumentRoot /www/jshopz
      ServerName www.ashop.test
          ServerAdmin      root@localhost
          SSLEngine on
          Direktive SSLCertificateFile
                    Von /etc/httpd/ssl.crt/server.crt auf 
            /etc/httpd/ssl.crt/snakeoil-rsa.crt 
          ändern.
          Direktive SSLCertificateKeyFile
                    Von /etc/httpd/ssl.key/server.key auf 
            /etc/httpd/ssl.key/snakeoil-rsa.key
          ändern.
Danach Apache mit /sbin/init.d/apache restart auf der Komandozeile neu Starten.
 
Achtung: Dies sind nur Demonstration SSL Certificates. Benutzen Sie diese nur zum Testen der Konfiguration. Für den echten Einsatz Ihres Shops benötigen Sie ein echtes Certificate von einer Zertifizierungsinstanz wie Verisign (www.verisign.com) oder Thawte (www.thawte.com).

3.4.        Hintergrunddienste

Zwei Hintergrunddienste sind für die Funktion des jShopz Onlineshops notwendig.

Zum Starten der Hintergrunddienste ist im Verzeichnis „/usr/lib/java

eine Kommandodatei „start“. Dieses Script startet auch die Java Servlet Erweiterung für den Apache Webserver.

Am besten fügt man einen Aufruf dieses Scripts in den entsprechenden „Init Scripten“ zum automatisierten Starten der Dienste ein, damit bei einem Reboot der Server sofort wieder ohne manuellen Eingriff läuft.

3.4.1.               Session – Dämon

jShopz stellt eine Verbindung zwischen einer Browser – Session und der Datenbank her. So kann eine Benutzeranmeldung und ein Warenkorb einer Session zugeordnet werden. Der Session Dämon löscht inaktive Sitzungen (bei denen seit mehr als 30 Minuten kein Aufruf stattgefunden hat) aus der Datenbank.

Wenn dieser Dämon nicht läuft, wächst die Datenbanktabelle Session immer weiter an.

Der Dämon wird mit dem Kommando „runSessionDaemon“ gestartet.

3.4.2.               Mail – Dämon

Dieser Dämon sorgt für den Versand von EMails. Bei Benutzeranmeldungen oder Bestellungen erhalten die Kunden entsprechende Bestätigungen. Andere EMails richten sich an den Shop – Administrator. Alle diese EMails werden vom Shop asynchron verschickt und in einer Datenbanktabelle (EMails) gespeichert. Dieser Dämon führt den eigentlichen Versand durch.

Der Dämon wird mit dem Kommando „runASEMailDaemon“ gestartet.

 

4.   Security

Allgemeine Sicherheitstipps.

Als erstes muss gesagt werden, dass es keine hundertprozentige Sicherheit im Internet geben kann. Ziel sollte es deshalb sein, dem Angreifer das Leben schwer zu machen, so dass der Aufwand der nötig ist um an die gewünschten Daten zu kommen so hoch ist, das es sich nicht mehr lohnt einen Angriff zu starten. Ein „muss“ für jeden Online Shop Betreiber sollte daher ein mehrstufiges Firewall Konzept sein. Alles was nicht unbedingt gebraucht wird, muss deaktiviert werden. Unsichere Dienste wie Telnet , Gopher, Finger sollten durch sichere Alternativen ersetzt werden.

Da die Liste hier nun unendlich lang werden würde, möchte ich auf eine Online Dokumentation verweisen, die meiner Meinung nach sehr gut ist und alle wichtigen Sachen anspricht. Hauptsächlich wird dort die Installation einer Linux Firewall mit allen Vor- und Nachteilen besprochen:

http://www.little-idiot.de/firewall

4.1.        SuSE Sicherheitseinstellungen

Zur allgemeinen Absicherung des SuSE Linux 6.4 Betriebsystems empfehlen wir, alle nicht benötigten Dienste aus der Datei /etc/inetd.conf zu entfernen. Ferner bietet SuSE ein Security Tool Namens HardenSuSE an, womit die Sicherheitseinstellung geändert wird. Beachten Sie, das evtl. danach nicht mehr alle Dienste einwandfrei laufen könnten.

Sie sollten nur dann als root arbeiten, wenn es wirklich nötig ist. Alle anderen Dinge kann man meistens mit einem anderen Benutzeraccount erledigen.

4.2.        Apache Sicherheitseinstellungen

Lesen Sie das Kapitel Security Tips aus der Apache Dokumentation in dem Verzeichnis „/usr/doc/packages/apache/manual/index.html“.

4.3.        MySQL Sicherheitseinstellungen

Allgemeine Sicherheitshinweise:

Zur Sicherheitseinstellung lesen Sie das Kapitel 6.14 ‚How to make MySQL secure against Cracker’ aus der MySQL Dokumentation.

5.   Erste Schritte

In diesem How – To Guide werden die ersten Schritte nach der erfolgten Installation beschrieben.

5.1.        Basiskonfiguration

Stellen Sie sicher, dass Sie die Installation und die Basiskonfiguration (siehe Kapitel 3) vollständig abgeschlossen haben. Sie sollten jetzt in der Lage sein, mit dem Webserver auf den Beispielshop zuzugreifen und auf einem Windows Client das MS Access Programm bedienen zu können.

5.2.        Hersteller / Marken

Definieren Sie die Hersteller oder Marken, für die Sie Produkte eingeben wollen. -> 6.2.7.

5.3.        Attribute - Typen

Wenn ein Produkt verschiedene Eigenschaften haben kann unter denen der Kunden eine auswählen muss (zB. Farbe oder Größe), dann werden diese Attribute dem Produkt zugeordnet. Bitte beachten Sie, daß vorher die Attributtypen definiert werden müssen. Die Typen Farbe, Größe und Modell sind vordefiniert. -> 6.2.2

5.4.        Produkt – Kategorien

Legen Sie die Produkthierarchie (Kategorien mit Unterkategorien) fest. Jedes Produkt wird dann einer Unterkategorie zugeordnet. -> 6.2.9, 6.2.20 Wichtig: Der Beispielshop ist auf 4 Hauptkategorien ausgelegt. Wenn Sie eine andere Anzahl von Kategorien verwenden wollen, müssen Sie entsprechend die HTML Seiten anpassen (Kategorie*.htm) sowie die Definitionen für die linken Seitenmenüs. -> 6.2.8, 6.2.17

5.5.        Garantieregelungen

Wenn Sie produktspezifische Regelungen für Garantien oder Rückgaberechte haben (beachten Sie aber das Fernabsatzgesetz), können Sie diese festlegen. -> 6.2.6

5.6.        Produkte

Jetzt können Sie die tatsächlichen Produkte definieren. -> 6.2.16

5.7.        EMail Adressen

Für verschiedene Funktionen im Shop sind EMail Adressen definiert. Diese müssen Sie Ihren tatsächlichen Gegebenheiten anpassen. -> 6.2.4

Besonders wichtig sind dabei die EMail Adressen der GroupID 5. Diese Empfänger erhalten Benachrichtigungen über neu eingegangene Bestellungen.

5.8.        Zahlungsarten

Die Beispielinstallation von jShopz läßt die Zahlungsarten Nachname und Vorkasse (50% Vorkasse) zu. Sie können darüber hinaus die Zahlungsarten Bankeinzug, Kreditkarte und Rechnung ermöglichen. Dazu müssen Sie den Java Programmcode in der Datei Order.java in der Funktionen refreshPayment() und in der Datei OrderServlet.java in der Funktion getSelectablePaymethods() anpassen. In diesen Funktionen gibt es jeweils einen mehrfachen if/else Block, in dem Flags für die verschiedenen Zahlungsmethoden gesetzt werden. Dabei können Sie noch für Bestellungen aus dem Ausland (Flag "Foreigner") separate Bedingungen festlegen. Des weiteren können Sie für bekannte Kunden denen Sie vertrauen (Flag "Credible") separate Bedingungen festlegen. Dieses Flag müssen Sie allerdings mit eigenen Mitteln pflegen. Nach Änderungen in den *.java Dateien müssen Sie diese mittels der c-* Scripte neu compilieren.

5.9.        Admin-Bereich

Über das www-Verzeichnis "admin" können Sie mit einem Browser aus verschiedene Auswertungen aufrufen. Diesen sensiblen Bereich sollten Sie schützen und nur mit SSL aufrufen.

5.9.1.               Server-Statistik

Je nach eingesetztem Tool (z.B. Webalizer) können Sie hier statistische Auswertungen für Ihren Webserver aufrufen.

5.9.2.               Bestellungen

Hier werden die eingegangenen Bestellungen angezeigt. Standardmäßig werden alle Bestellungen im laufenden Monat angezeigt, sie können aber einen anderen Zeitraum auswählen.

5.9.3.               Newsletter senden

Senden Sie eine Nachricht an alle dafür registrierten EMail - Adressen. Hier müssen Sie den Namen einer Datei angeben, in der Sie die Nachricht gespeichert haben. Hierfür ist das HTML - Format vorgesehen. Die Dateien werden in /etc/jshopz/ gespeichert.

5.10.   Anpassung des Layouts

Natürlich werden Sie für Ihren Shop das Layout und die Grafiken anpassen wollen.

6.   Datenpflege

Zur bequemen Konfiguration und Wartung der jShopz Datenbank haben wir eine MS Access Anwendung „jShopz.mdb“ erstellt. Bitte beachten Sie, daß Sie einen MySQL ODBC Treiber und eine verknüpfte ODBC Datenquelle Namens „aSHOP“ benötigen (siehe 2.2). Wenn Sie keinen Windows Rechner nutzen wollen, können Sie die gesamte Datenpflege natürlich auch mit einem eigenen Tool durchführen.

Die Datei „jShopz.mdb“ befindet sich nach dem entpacken des *.tar.gz Files in der Datei im Unterverzeichnis „/jshopzclient/jShopz-Client.zip“.

Das Zip File muß auf einem Windows PC entpackt und ausgeführt werden.

Beachten Sie bitte, das die mitgelieferte jshopz.mdb Datei für MS Access 2000 geschrieben ist. Eine MS Acces 97 Version finden Sie unter dem Link http://www.jshopz.de/jshopz97.zip . Mit der Datei dann wie oben beschrieben Verfahren.

6.1.        Abfragen

6.1.1.               Liste der aktiven Produkte

Listet alle Produkte auf, die freigegeben und noch gültig sind.

6.1.2.               Loggings

Zeigt die Log – Einträge an. Hier werden Ereignisse protokolliert, die in verschiedene Kategorien gruppiert werden (DEBUG, INFO, WARNING, ERROR, FATAL).

6.1.3.               Loggings löschen (alle)

Löscht alle Log – Einträge.

6.1.4.               Loggings löschen (nur Debug und Info)

Löscht die Log – Einträge mit niedriger Priorität, d.h. nur die, die nicht auf mögliche Probleme hindeuten.

6.2.        Formulare

Die meisten Formulare bieten ein einfaches Interface zu einer Tabelle. Bei einigen sind zusätzliche Funktionen hinterlegt, insbesondere in dem umfangreichen Formular „Products“.

6.2.1.               Attributes

Datenherkunft: Tabelle Attributes

Unterformular für Products.

6.2.2.               Attributtypen

Datenherkunft: Tabelle AttribTypes

Attribute sind Eigenschaften von Produkten und werden nach Typen zusammengefasst. Hier können Sie neue Attributtypen definieren. Die drei Standard – Typen Farbe, Größe und Modell sollten Sie nicht löschen.

6.2.3.               Diskussion

Datenherkunft: Tabelle Diskussion

Hier können Sie die Einträge im Diskussionsboard pflegen. Wichtig ist, dass Antworten zu anderen Beiträgen über die DiskussionParentID verknüpft werden können.

6.2.4.               EMail Adressen des Shops

Datenherkunft: Tabelle EmailAddresses

Für verschiedene Zwecke werden im Shop EMail Adressen in der Website des Shops angegeben oder auch als Absender benutzt. Hier wird festgelegt, welche EMail – Adressen für welchen Zweck benutzt werden. Für jeden Zweck gibt es eine eigene GroupID. Anhand der Vorkonfiguration können Sie erkennen, dass in einigen Gruppen mehrere EMail Adressen angegeben werden können.

6.2.5.               Ereignisse

Datenherkunft: Tabelle Events

Hier können Sie die Ereignisse für die Anzeige in der Website verändern. Über das EndDate legen Sie fest, bis wann die Meldung angezeigt werden soll. Dieser Wert muss angegeben werden, sonst wird das Ereignis in der Website nicht angezeigt.

6.2.6.               Garantiebedingungen

Datenherkunft: Tabelle Garantien

Legen Sie verschiedene Garantiebedingungen fest. Die Zuordnung zu Produkten erfolgt über das GarantieID Feld in der Tabelle Products. Im Garantietext können auch andere Informationen, zB. über Besonderheiten beim Rückgaberecht oder Lieferfristen abgelegt werden.

Sie können in diesem Feld HTML – Tags verwenden.

6.2.7.               Hersteller

Datenherkunft: Tabelle Suppliers

Hier definieren Sie Ihre Hersteller oder Marken. Der Text wird bei den Informationen zu einem Produkt mit angezeigt. Die Verknüpfung zum Produkt erfolgt über das Feld SupplierID in der Tabelle Products.

6.2.8.               HTML Seiten -> linkes Seitenmenü

Datenherkunft: Tabelle HTMLPages

Hier werden die HTML Seiten des Shops mit „SidemenuButtonsGroupID“s verknüpft. Das bezieht sich auf die GroupID im Formular Seitenmenüs. Dort wird definiert, welche Buttons im Menü auf der linken Seite angezeigt werden.

6.2.9.               Kategorien

Datenherkunft: Tabelle Categories

Alle Produkte im Shop werden in ein zweistufiges System von Kategorien und Unterkategorien eingeordnet. Hier können die Hauptkategorien definiert werden.

6.2.10.           Kreditkarten Arten

Datenherkunft: Tabelle CreditCardTypes

Definieren Sie, welche Kreditkarten aktzeptiert werden sollen.

6.2.11.           Kritiken

Datenherkunft: Tabelle Kritik

Hier können Kundenbewertungen zu Produkten gespeichert werden. Nach der Eingabe durch den Kunden muß erst eine Kontrolle durchgeführt werden, ob der Text veröffentlicht werden kann. Zur Veröffentlichung muss der Wert „Geprüft“ von 0 auf 1 geändert werden. Die Bewertung geht von 1 bis 5 und wird in der Website in Form von Sternen angezeigt.

6.2.12.           Kunden

Datenherkunft: Tabelle Customers

Zeigt alle Kunden oder Besucher der Seite an, die sich einmal im System angemeldet haben.

6.2.13.           Länder

Datenherkunft: Tabelle Countries

Hier können Sie verschiedene Länder konfigurieren. Die Tabelle wird zur Auswahl der Herkunft für die Anmeldung verwendet, und auch für die Berechnung von zusätzlichen Versandkosten.

6.2.14.           Link Liste

Datenherkunft: Tabelle CommentedLinks

In der Website wird eine Liste kommentierter Links angezeigt, die hier definiert werden. „Stars“ ist eine Bewertung von 1 bis 5 und wird als Sterne angezeigt. Im Bemerkungsfeld können Sie auch HTML Tags benutzen.

6.2.15.           Logos für Produkte

Datenherkunft: Tabelle Extras

Zu Produkten können zusätzliche Logos (zB. für Testsieger etc) gespeichert werden. Hier können Sie festlegen, welche. Unter „PicName“ legen Sie den Dateinamen für die Grafik fest.

6.2.16.           Products

Datenherkunft: Tabelle Products sowie verknüpfte Tabellen

Hier können Sie die Produktdaten pflegen. In der Produktbeschreibung sind auch HTML Tags erlaubt.

Der „Alte Preis“ ist ein älterer Preis, oder ein empfohlener Verkaufspreis und sollte höher als der aktuelle Preis sein. Wenn angegeben, wird das Produkt in der Website als „Schnäppchen“ angezeigt.

StartDate/EndDate legen den Zeitraum fest, in dem das Produkt in der Website angeboten wird. Diese Werte müssen angegeben sein. Wenn keine zeitliche Begrenzung vorliegt, muß das EndDate auf den 1.1.2100 gesetzt werden.

Das Produkt wird in der Website außerdem nur angeboten, wenn das Feld „Freigegeben“ von 0 auf 1 gesetzt wird.

Oben rechts können Sie die Attribute zu diesem Produkt definieren. Beachten Sie, dass Sie zuvor die Attributtypen definiert haben müssen. Die Typen Farbe, Größe und Modell sind vordefiniert. Zu jedem Attribut können Sie noch einen Aufpreis festlegen.

Das Bild zu einem Produkt wird im WWW – Verzeichnis des Shops unter images\images abgelegt. Die Dateinamen haben die Form „fNNNNNNNNN.jpg“, wobei die „N“s die 9-stellige Produkt – ID mit führenden Nullen repräsentieren. Zusätzlich kann zu jedem Produkt eine verkleinerte Darstellung, ein Thumbnail, verwendet werden, die zB. in den Auflistungen benutzt wird. Diese Dateien werden unter images\thumbs abgelegt und haben die Form „tNNNNNNNNN.jpg“.

6.2.17.           Seitenmenüs

Datenherkunft: Tabelle SidemenuButtons

Hier werden die linken Seitenmenüs definiert. Alle Tabelleneinträge mit derselben GroupID definieren die Buttons für ein Menü. Über das Formular „HTML Seiten -> linkes Seitenmenü“ können Sie ein solches Menü einer HTML Seite zuordnen. Die PositionID legt die Reihenfolge der Buttons innerhalb des Menüs (also einer GroupID) fest.

Unter ButtonDescription kann ein „Kurztext“ stehen, der in der Website als Text in kleiner Schrift direkt oberhalb des Buttons ausgegeben wird. Wenn nur ein Abstand zum vorherigen Button eingehalten werden soll, setzen Sie dieses Feld auf den Text „blank“.

Im Feld „ButtonFunction“ können Sie festlegen was geschieht, wenn der Button geklickt wird. Dies kann eine HTML Seite sein die angesprungen wird, oder spezielle Servlet – Parameter (siehe Beispiele in der Tabelle).

6.2.18.           Shops

Datenherkunft: Tabelle Shops

jShopz unterstützt zur Zeit nur einen Shop pro Datenbank. Wenn Sie mehrere Shops auf einem Server hosten wollen, dann müssen Sie für jeden Shop eine separate MySQL Datenbank anlegen. Hier muss genau ein Shop definiert sein.

6.2.19.           Text / Bildbausteine für Contentseiten

Datenherkunft: Tabelle InfoClips

Hier können Sie Bausteine aus Texten und Bildern definieren, die dann fest oder zufällig in der Website angezeigt werden.

6.2.20.           Unterkategorien

Datenherkunft: Tabelle SubCategories

Hier können Sie Unterkategorien zu den Hauptkategorien (siehe Formular „Kategorien“) für die Produkte definieren.

6.3.        Berichte

6.3.1.               Loggings

Zeigt alle aufgezeichneten Ereignisse in zeitlicher Abfolge an. Beruht auf der gleichnamigen Abfrage.